Internet of Things (IoT)

In dieser Community Gruppe geht es um alles Wissenwerte zum aktuellen Trend - dem Internet der Dinge.

Die Schattenseite des Internet der Dinge

Experte
Momentan geht es überall durch die Presse: "Google Nest schaltet die Cloud Dienste für seine Revolv Home Server ab".
Die IoT Home-Steuerung der Nest Kunden wird damit zu einem 300 Dollar teuren Briefbeschwerer. Das interessante dabei ist das das erste große Problem des Internet der DInge offenbar nicht Datenschutzprobleme oder Sicherheitslücken sind. Sondern Dienste einzelner Anbieter, die einfach eingestellt werden!
Und das obwohl die Gründe für das Ende des Produktes nachvollziebar sind. Es haben einfach zu wenige Leute gekauft! Das ist das eigentliche Problem der IoT Anwendungen derzeit. Es gibt noch niemanden der ein Produkt heraus bringen konnte, das im Massenmarkt funktioniert hätte. IoT bleibt damit wohl weiter ein Thema für die Industrie!

http://www.zeit.de/digital/internet/2016-04/revolv-nest-hub-ende-internet-der-dinge

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Es gibt 9 Antworten

Daniel Gruber
Experte
von Daniel Gruber | 06. April 2016, 14:51
Das eigentliche Problem ist doch, dass Hard- und Software im Allgemeinen durch proprietäre Kommunikation und Software zunehmend voneinander abhängig werden.

Offene Standards würden für mehr Kompatibilität sorgen.
(3)
von Michael Prowazek | 06. April 2016, 15:42
Offene Standards würden für mehr Kompatibilität sorgen.
Das sehe ich ganz genauso.
An sich sind intelligente Systeme eine Chance und man kann mit ihnen viel Gutes und Nützliches erreichen.
Solange jeder Anbieter aber sein eigenes abgeschlossenes System verbreitet muss man mit solchen Meldungen rechnen.
Da bleibt ganz klar ein bitterer Beigeschmack und mehr Bedenken vor einem Kauf.
(2)
Marc-David Militz
Experte
von Marc-David Militz | 06. April 2016, 15:52
Das eigentliche Problem ist doch, dass Hard- und Software im Allgemeinen durch proprietäre Kommunikation und Software zunehmend voneinander abhängig werden


Wie gesagt, das Problem ist auch die Abhängigkeit vom Anbieter bzw. Cloud-Provider. Von dem das Funktionieren des Dienstes zu 100% abhängt. Wenn der abgeschalten wird, dann helfen auch offene Schnittstellen nichts mehr.
(3)
von Michael Prowazek | 06. April 2016, 16:01
Wie gesagt, das Problem ist auch die Abhängigkeit vom Anbieter bzw. Cloud-Provider. Von dem das Funktionieren des Dienstes zu 100% abhängt. Wenn der abgeschalten wird, dann helfen auch offene Schnittstellen nichts mehr.
Wieso? Solange ein einheitlicher Standard bei der Kommunikation verwendet wird kann eine Überbrückungslösung bereitgestellt werden, oder als OpenSource Community Ansatz wird es mir möglich meine erworbenen Geräte über mein Heimnetzwerk weiter zu verwenden.

(3)
Marc-David Militz
Experte
von Marc-David Militz | 06. April 2016, 17:34
Wieso? Solange ein einheitlicher Standard bei der Kommunikation verwendet wird kann eine Überbrückungslösung bereitgestellt werden

Das Problem ist das diese Dienste oft auf einer Infrastruktur beruhen die sich On-Premise nicht einfach nachbauen lässt. Wer möchte zuhause schon einen Serverschrank mit Azure Stack oder einen Hadoop Kafka Cluster betreiben nur um auf einer Mobile App die Temperatur im Wohnzimmer regeln zu können!
(2)
von Michael Prowazek | 06. April 2016, 17:39
Das Problem ist das diese Dienste oft auf einer Infrastruktur beruhen die sich On-Premise nicht einfach nachbauen lässt.
LOL, das Prinzip eines Standards ist aber schon klar oder? Ist doch genau das wovon wir reden, es braucht Standards!



(4)
Marc-David Militz
Experte
von Marc-David Militz | 06. April 2016, 17:42
LOL, das Prinzip eines Standards ist aber schon klar oder? Ist doch genau das wovon wir reden, es braucht Standards!

Der Mobilfunkstandard ist auch ein Standard! Aber telefonieren Sie mal wenn die Telekom die Masten abschaltet!
(1)
Daniel Gruber
Experte
von Daniel Gruber | 06. April 2016, 17:42

Das Problem ist das diese Dienste oft auf einer Infrastruktur beruhen die sich On-Premise nicht einfach nachbauen lässt. Wer möchte zuhause schon einen Serverschrank mit Azure Stack oder einen Hadoop Kafka Cluster betreiben nur um auf einer Mobile App die Temperatur im Wohnzimmer regeln zu können!


Das muss doch niemand -.- Es gibt doch allermeist alternative Anbieter. Hardware weiter benutzen und einfach anderen Service anbinden.
(2)
von Michael Prowazek | 06. April 2016, 17:50
Ich denke wir sind schon alle auf derselben Seite.
Das aktuelle Problem ist diese frühen IoT System sind alle 100% Proprietär und ein abschalten der Services führt direkt zum Komplettausfall der verbundenen Geräte.
Gemeinsame Standards für IoT sollte in Zukunft auch eine Grundanforderung bzw. Selbstverständlichkeit sein.
(2)