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Schulungen zu AWS: Intensive Workshops

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Auch in deutschen Unternehmen ist Cloud Computing in 2020 unübersehbar abgekommen. Ging es noch vor 10 Jahren primär davon, bestehende Infrastruktur in die Cloud zu verlagern, um die Kosten für Bereitstellung, Wartung und Betrieb zu senken, haben Unternehme inzwischen erkannt, dass Cloud Computing viel mehr bedeutet.

Die Fähigkeit, Infrastruktur und Anwendungen in der Cloud programmatisch, bedarfsgerecht, wiederholbar und richtlinienkonform in jedem beliebigen Maßstab bereitstellen und wieder entsorgen zu können und dabei stets nur für die bereitgestellte Kapazität bezahlen zu müssen hat zu einem echte Paradigmenwechsel geführt, wie Unternehmen heute moderne Cloud-native Anwendungen entwickeln beststellen und betreiben, wobei die Grenzen zwischen Infrastruktur und Anwendungen zunehmend verschwimmen.

Während US-amerikanische Unternehmen dem Trend seit der Gründung von AWS im Jahr 2006 bereitwillig annehmen und Early Adoptors wie Netflix sogar maßgeblich dazu beigetragen, wie AWS seine Dienste erweitert und gestaltet, blieben deutsche Unternehmen lange skeptisch. Das digitale Nachhinken in Deutschland war und ist auf häufig vorhandenen Bedenken hinsichtlich Sicherheit und Datenschutz in der Cloud zurück zu führen. Diese haben sich durch ein besseres Verständnis der Funktionsweise von IaaS und PaaS inzwischen gelegt, auch begünstigt durch die Verfügbarkeit der AWS-Region Frankfurt seit 2014. So ist auch aus Datenschutzsicht gewährleistet, dass keine in AWS gespeicherten Daten die Datacenter in Frankfurt durch etwaige automatisierte oder unbeaufsichtigte Aktionen seitens AWS verlassen.

Inzwischen ist das Dienstleistungs-Portfolio von AWS von Anfangs drei Cloud-basierten Diensten (Virtuelle Maschinen, Cloud Speicher und eine gehostete Warteschlange) auf über 150 Services angewachsen. Allerdings scheint sich die enorme Größe und Vielfalt des Portfolios für AWS in Bezug auf grundsätzlich Cloud-offene Einsteiger in deutschen Unternehmen auch kontraproduktiv auszuwirken, denen es neben einer grundsätzlich Cloud-Strategie oft auch an eine Idee fehlt, wie insbesondere der Einstieg einfach, sicher aber auch zukunftsoffen gestaltet werden kann.

Auch wenn sowohl AWS selbst als auch viele der großen AWS-Kunden heute die wahren Vorteile vorrangig im serverlosen Design und Betrieb von Anwendungen sehen, sind nahezu alle diesbzgl. abstrakteren Dienste mit Hilfe der fundamentalen Services virtuelle Maschine, Cloud Speicher, Datenbank und Autoskalierung gebaut.

Dem trägt auch das Ausbildungs- und Zertifizierungs-Portfolio Rechnung von AWS Rechnung etwa in Form des AWS Certified Solutions Architect. Daher ist es für alle Einsteiger in das faszinierende Thema Cloud Computing essentiell, die grundlegenden Infrastruktur-Dienste von AWS zu kennen. Wer die grundlegenden Prinzipien von Cloud Computing im allgemeinen verstanden und die Funktionsweise der wichtigsten AWS-Foundation Services verinnerlicht hat, kann die erworbenen Kenntnisse relativ leicht, auf andere, abstraktere AWS-Services sowie auf die Angebote anderer Cloud Computing Anbieter portieren, bzw. auf eigene Projekte anwenden.

Leider ist bestehende AWS-Kurs-Portfolio am Markt in der Regel so gestaltet, dass dem Teilnehmer versucht wird, in möglichst kurzer Zeit ein möglichst großes Spektrum der in AWS verfügbaren Dienste nahezubringen, dafür aber meist recht oberflächlich und mit nur einen geringen Praxisanteil.


Die beiden derzeit von New Elements zusammen mit einem erfahrenen AWS-Trainer konzipierten AWS-Kurse (weitere Folgen) adressieren von den drei möglichen Lern-Pfaden (Architektur, System Operations und Devops) im Augenblick das Architektur-Schema, welches naturgemäß auch die Grundlage für Sysops Engineering und Developing bildet.

Unser grundlegender Architekturkurs nimmt sich ausreichend Zeit, nur die essentiellen Foundation-Services mit dem gebotenen Tiefgang und der erforderlichen Praxis-Expertise - die Teilnehmer bekommen dazu temporäre AWS-Konten gestellt - zu erforschen, liefert aber trotzdem die erforderliche Perspektive auf Serverless und vermittelt den Teilnehmer das benötigte Selbstvertrauen, um sich anhand der hervorragenden AWS-Dokumentation und der verfügbaren Leraning-Ressourcen von AWS auf weiterführen Themen selbst vorzubereiten, bzw. die Basis für die Teilnahme an weiterführenden AWS-Kursen bei New Elements zu legen.

Unser zweiter Architekturkurs adressiert dagegen ganz klar Teilnehmer, die das erforderliche Basiswissen nicht nur für den eigenen Bedarf erwerben möchten, sondern die konkret die Zertifizierung zum AWS Certified Solutions Architect Associate anstreben. Diese kann jeder Interessierte ohne Vorbedingungen in einem von AWS unterstützten Test-Center ablegen, sobald er dich den Inhalten gewachsen fühlt. Die Prüfung ist allerdings inhaltlich so ausgelegt, dass neben dem im Architekturkurs vermittelten Basiswissen, auch eine große Bandbreite Produktwissen zu vielen weiteren von AWS angebotenen Diensten zur erfolgreichen Absolvierung erforderlich ist, wenn auch mit weniger Tiefe bzgl. der Nutzung dieser erweiterten Dienste.

Diesem Umstand trägt unser ebenfalls 4 Tage dauernder Prüfungsvorbereitungskurs Rechnung, indem die Inhalte unseres "normalen" Architekturkurse in didaktisch abgewandelter Darbietung in 3 Tagen vermittelt werden und sich der Trainer dann einen ganzen Tag Zeit nimmt, um anhand von Musterfragen konkreten Prüfungsszenarien durchzuspielen. Wegen der Kompensation auf 3 Tage Basiswissen verfügt dieser Kurs über einen etwas geringen Praxisanteil, daher ist es hier von Vorteil, wenn Teilnehmer entweder vorher unseren Basis-Architekturkurs absolviert oder bereits selbst eine gewisse Expertise aufgebaut haben.

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