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Suchmaschinenoptimierung fängt im Kopf an (2)

Experte
… und das dann auch noch sprichwörtlich: die Onpage-Optimierung (also die textliche Optimierung einer Website) beginnt im Head-Bereich des HTML-Codes der Webseite. Teil 1 hatte ein paar Aspekte der inhaltlichen Strukturierung einer Website betrachtet. Wer sich über die Navigation und thematische Aufteilung seiner Webseiten im klaren ist, kann mit der konkreten textlichen Optimierung beginnen.

Und hier beginnt man am besten mit den so genannten Metatags, die im Head-Bereich der HTML Seite stehen. Google hat in den Hilfeseiten zur Search Console selbst einen Beitrag publiziert, welche Metatags Google „versteht“: https://support.google.com/webmasters/answer/79812?hl=de Viele sind es nicht, darunter der Title-Tag, die Description, die Anweisung für den Robot und einige andere.

Der Title-Tag sollte die betreffende Webseite inhaltlich hoch komprimiert wiedergeben – mit den wichtigsten Keywords, die für diese Seite festgelegt wurde Wie das Etikett einer Weinflasche gibt der Title kurz und knapp Auskunft über den Inhalt der Website. (Man findet ihn übrigens ganz oben im Browsertab als Text). Der Title spielt auch für die textliche Suchmaschinenoptimierung eine wesentliche Rolle – was manche Unternehmen bewogen hat, ganze Romane hineinzuschreiben.

Aus dem zuvor Gesagten (jede Seite muss ihren spezifischen Inhalt und ihre spezifische Keyword-Wolke haben) ergibt sich von selbst, dass jede Webseite ihren eigenen individuellen Title haben sollte. Da man sich mit 70 Zeichen begnügen sollte (weshalb später), verzichtet man auf Stoppworte. Ein Title könnte so aussehen: Online-Marketing Agentur Internet Agentur Nürnberg | SEO-Helden GmbH Wenn er etwas länger wird, ist es nicht schlimm. Der abgesetzte Firmenname steht für das Branding im Seitentitel, der Strich ist nur ästhetischer Natur.

Die Description sollte etwa 170 Zeichen umfassen und weniger für Suchmaschinen als für Menschen geschrieben werden – auch wenn man sie als Metatag gar nicht auf der Seite sieht. Der Text sollte knapp Inhalte und Nutzen für den Besucher zusammenfassen – selbstverständlich ebenso mit den wichtigsten Keywords. Die Verwendung von Sonderzeichen zur Strukturierung bmacht den Text auffälliger und lesefreundlicher: ✓ z.B. strukturiert und setzt zugleich ein positives Signal.

So sieht die Description von Felix Beilharz, dem Social Media Experten aus:

Felix Beilharz ▻ Keynote Speaker ✓ Trainer ✓ Berater ✓ Buchautor ✓ Hochschuldozent ✓ Online-Marketing (Experte für Social Media Marketing und SEO)

Title und Description haben noch eine weitere Bedeutung für die Optimierung, die über die begriffliche Kennzeichnung einer Webseite hinausgeht. Google verwendet beide Elemente, um daraus die Trefferbeschreibung zu erstellen. Die Suche nach qualiero beantwortet Google so:

Qualiero.com | Die innovative Learning-Community-Expert Plattform
https://www.qualiero.com/
Qualero ist die Fortbildungsplattform aktuelle Cloud-Themen. Entdecken Sie Trainings und tauschen Sie sich in Communities mit Experten aus!

Der Titel findet sich in der Headline wieder, die Description in der zweizeiligen Beschreibung. Google verwendet also diese beiden Tags zur Auszeichnung seiner Trefferanzeigen (u.U. auch einmal nicht). Daher kommt auch die Begrenzungsempfehlung für die Tags, die bei Grenzüberschreitung abgeschnitten werden. Was nicht unbedingt schaden muss.

Aber so werden die Metatags doch sichtbar. Sie können durchaus den Suchenden darin beeinflussen, auf welches Trefferangebot er nun klickt. Und Google misst selbstverständlich die Attraktivität seiner Suchergebnisse. Wer vorne rankt, aber unterdurchschnittlich geklickt wird, für den stehen die Zeichen auf Abstieg. Die Klickrate ist durchaus ein Rankingfaktor (der sich allerdings erst ab einer gewissen Positionierung bei Google auswirkt).

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